Lena vor Skyline

Das Auslandspraktikum war einer der Gründe, warum ich mich bei Dr. Oetker beworben habe.

Drei Monate in Melbourne - Lena in Australien

Lena macht eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG in Bielefeld. In ihrem zweiten Ausbildungsjahr verbrachte sie mit Unterstützung  des Förderprogramms AusbildungWeltweit 2019 knapp drei Monate im australischen Melbourne und arbeitete in der dortigen Landesgesellschaft. Mit dem Auslandspraktikum erfüllte sie sich einen lang gehegten Traum.

Bereits nach der Schule spielte ich mit dem Gedanken, ins Ausland zu gehen. Die Möglichkeit, eine Ausbildung mit einem Auslandsaufenthalt bei Dr. Oetker zu kombinieren, kam mir daher sehr gelegen. Ich finde es sehr spannend, neue Kulturen kennen zu lernen und mich dabei gleichzeitig mit meinem eigenen Hintergrund intensiv auseinanderzusetzen.

© Lena Hermbusche

Das Auslandspraktikum war einer der Gründe, warum ich mich bei Dr. Oetker beworben habe. Es ist ein Teil der Ausbildung und wird allen kaufmännischen Azubis angeboten. Schon in den ersten Tagen der Ausbildung bekamen wir Informationen zum Auslandseinsatz und zum Bewerbungsprozess.

© Lena Hermbusche

Als Auszubildende werden wir je nach Bedarf der Landesgesellschaften eingesetzt. Als feststand, dass ich in Australien arbeiten würde, war ich überglücklich. Australien war von Anfang an mein heimlicher Favorit, da ich die kulturelle und landschaftliche Vielfalt des Landes sehr schätze.

Sprachlich hatte ich keine Probleme, da ich schon seit einigen Jahren Englisch lerne. Einige meiner Kolleginnen und Kollegen kamen auch aus anderen Ländern und sprachen Englisch mit unterschiedlichen Akzenten. Aber die Verständigung zwischen uns hat immer gut geklappt.

Für die Vorbereitung auf die kulturellen Unterschiede, wie zum Beispiel unterschiedliche Arbeitsweisen und Tipps für den Alltag, hatte mein Arbeitgeber im Vorfeld eine Reisesicherheitsschulung und ein interkulturelles Training organisiert.
 

Vor dem Auslandspraktikum musste Einiges organisiert werden, z.B. das Visum, die Flüge und erforderliche Impfungen. Aber dabei hilft  die Personalabteilung . Die Kolleginnen und Kollegen in Australien organisierten die Wohnung für die Zeit, das war echt toll und zeigt die Kollegialität im Unternehmen, auch weltweit.

Lena an ihrem Arbeitsplatz in Melbourne © Lena Hermbusche

In Melbourne unterstütze ich das Finance-Team, das aus dem Controlling und der Buchhaltung bestand. Zu meinem Aufgabenbereich gehörten unter anderem die Bearbeitung von Rechnungen und die Kostenerstattung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

Mit nur 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern war das Büro in Melbourne deutlich kleiner. Es handelte sich um ein Großraumbüro, in dem alle Abteilungen zusammenarbeiten. Auch die Arbeitszeiten unterschieden sich, da die Australierinnen und Australier meist später anfangen zu arbeiten und länger im Büro bleiben. Meine Aufgabenbereiche und Anforderungen waren jedoch die gleichen wie in Deutschland.

© Lena Hermbusche
© Lena Hermbusche

In meiner Freizeit traf ich mich oft mit meinen Kolleginnen und Kollegen in der Stadt oder ging zum nahegelegenen Strand.
In Melbourne und in der Umgebung gibt es sehr viel zu sehen, zum Beispiel die Great Ocean Road oder Phillip Island. Ich wollte so viel wie möglich von Australien sehen und bereiste in meinem Urlaub die Ostküste. Dort machte ich eine Regenwaldwanderung in Cairns, segelte zu den Whitsundays und surfte in Noosa.
 

© Lena Hermbusche
© Lena Hermbusche
© Lena Hermbusche

Ich habe in Cheltenham, einem Vorort von Melbourne, gewohnt. Die Wohnung war sehr gut gelegen. Im Stadtzentrum war ich mit dem Zug in weniger als einer Stunde und mit dem Bus brauchte ich nur zehn Minuten bis zur Arbeit. In der Umgebung gab es viele Möglichkeiten für mich zum Einkaufen.

Lenas Reich in Melbourne © Lena Hermbusche
© Lena Hermbusche

Denkt daran: die frühzeitige Organisation und Auseinandersetzung mit den Gegebenheiten vor Ort sind wichtig. 
Das Visum sollte man zum Beispiel zwei Monate im Voraus beantragen. Kümmert euch auch rechtzeitig um eine Wohnung, da es nicht immer einfach ist, eine passende Unterkunft für einen so langen Zeitraum zu finden.

Mir bleibt die Offenheit und Hilfsbereitschaft der Australier sehr positiv in Erinnerung. Da viele der Kolleginnen und Kollegen im Büro wussten, wie es sich anfühlt, alleine in einer fremden Stadt zu leben, haben sie mich direkt super integriert und auch privat Zeit mit mir verbracht.

Was hast du aus dem Auslandspraktikum mitgenommen?

Wenn ihr die Möglichkeit habt: Geht ins Ausland!

In den drei Monaten konnte ich meine Sprachkenntnisse verbessern und habe Vieles im Bereich Finanzen dazugelernt. Außerdem bin ich durch das Alleinleben in einer fremden Stadt selbstständiger geworden und offener gegenüber anderen Kulturen. Ich habe viele tolle Kolleginnen und Kollegen kennengelernt, mit denen ich hoffentlich auch in Zukunft in Kontakt bleiben werde.

Und was sagt das Unternehmen?

Wie Dr. Oetker von den Auslandsaufenthalten ihrer Auszubildenden profitiert, erklärt Ina de Vries, HR-Managerin im Stammsitz in Bielefeld.