Flug mit dem kleinen Privatflugzeug einer Kollegin

"Für mich war sofort klar, dass ich alles in Bewegung setzen werde, damit das klappt." 

Einfach mal machenBeim Auslandspraktikum in den USA hat Kathleen gelernt, Chancen zu ergreifen

Kathleen Pohlmeyer ist  24 Jahre und im 3. Ausbildungsjahr zur Kauffrau für Marketingkommunikation bei altona Diagnostics GmbH. Ende des 2. Ausbildungsjahres hat sie vom 25. April bis 15. Mai 2018 ihr Auslandspraktikum in der Firmen-Niederlassung in San Francisco, USA gemacht. Zur "Einstimmung" half Kathleen direkt vorher auf einer Messe in Madrid. 

Eine Kollegin von mir, die sich um Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Unternehmen kümmert, hatte im Internet von dem Programm AusbildungWeltweit gelesen. Daraufhin hat sie die jeweiligen Abteilungsleiter und die Ausbildungsleiterin angesprochen und zusammen haben sie den Plan entwickelt, dass wir ein Auslandspraktikum in unserer Niederlassung in San Francisco, USA, machen können. Und schließlich haben sie die Idee an uns weitergegeben.

Blick aus dem Flieger nach Floria © Kathleen Pohlmeyer | altona Diagnostics GmbH
Straßenbahn in San Francisco © Kathleen Pohlmeyer | altona Diagnostics GmbH

Für mich war sofort klar, dass ich alles in Bewegung setzen werde, damit das klappt. Zum einen habe ich eine persönliche To-Do-Liste von Dingen, die ich einmal im Leben machen möchte: Straßenbahnfahren in San Francisco stand dort auch. Zum anderen möchte ich mir sehr viel Wissen in der Ausbildung aneignen und ich will mich Herausforderungen stellen.

Palm Beach © Kathleen Pohlmeyer | altona Diagnostics GmbH
Warten auf den zweiten Security Check © Kathleen Pohlmeyer | altona Diagnostics GmbH

Schlimm waren die Sicherheitskontrollen in den Flughäfen der USA. Besonders beim ersten Mal war es sehr unangenehm, es war ein langer Flug gewesen, ich hatte Jetlag, nur noch den Gedanken, wie ich zum Hotel komme. Und dann wurde ich zu einem zweiten Security-Check in einem Büro am Ende des Flughafens gebeten. Der Beamte wollte alles wissen, Hotel, Ansprechpartner, aber auch Persönliches, Social Media Accounts, Hobbies. Vermutlich lag das an meiner Firma, weil wir mit Gefahrenstoffen arbeiten. Ich bin noch zweimal so streng kontrolliert worden, aber da war ich besser vorbereitet, hatte alle wichtigen Informationen, Namen, Telefonnummern aufgeschrieben.

Das konnte ich dann direkt als Tipp auch an meine Kolleginnen und Kollegen in Hamburg weitergeben, vor allem auch für den Azubi, der nach mir das Auslandspraktikum in den USA gemacht hat.

Wir arbeiten im medizinisch-diagnostischen Bereich, unser Unternehmen stellt Nachweistests für Krankheiten her, wir sind auf vielen internationalen Fachmessen vertreten. Ich habe den Stand mit aufgebaut, das war eine gute Vorbereitung für die USA, wo ich auch eine Messe in Florida begleitet habe

Messestand auf der Messe in Florida © Kathleen Pohlmeyer | altona Diagnostics GmbH

Auf der Messe in Florida war ich vor Ort mit dafür zuständig, dass der Stand gut aussah und immer besetzt war. Außerdem wurden  Dabei hat mir geholfen, dass ich schon die Messe in Madrid mit aufgebaut hatte, die Standsysteme sind sich sehr ähnlich.

Kathleens Ausblick vom Hotel © Kathleen Pohlmeyer | altona Diagnostics GmbH
Zuhause auf Zeit - Kathleens Hotelzimmer in Florida © Kathleen Pohlmeyer | altona Diagnostics GmbH
Arbeiten wo andere Urlaub machen - Kathleens Arbeitsplatz in Mission Bayy © Kathleen Pohlmeyer | altona Diagnostics GmbH
China Town in San Francisco © Kathleen Pohlmeyer | altona Diagnostics GmbH

In Palm Beach in Florida, am ersten Abend nach der Messe wollte ich noch eine Pizza bestellen. Ich habe gesehen, dass es nicht weit weg ist und bin zu Fuß hingelaufen. Zwischen Häusern habe ich das Meer gesehen, dachte: Geh kurz runter. Und als ich dort am Strand saß, tauchten auf einmal Delfine direkt in Strandnähe im Meer auf, das war ein ganz besonderes Erlebnis.

Auch andere unglaubliche Sachen sind passiert: In Kalifornien bin ich selbst ein kleines Flugzeug geflogen, der Ehemann der Kollegin Asli, die die Buchhaltung in der Niederlassung macht, war Hobbyflieger und hat uns mitgenommen, nach einem Stopp durften wir selbst ans Steuer. Das hätte ich mir vorher nie im Leben vorstellen können.

Das Auslandspraktikum hat mir Selbstbewusstsein gebracht, ein anderes Auftreten, die Fähigkeit, Aufgaben zu identifizieren und zu erfüllen, alle Möglichkeiten zu nutzen. Ich habe einfach ein anderes Gefühl für Verantwortlichkeit. Es hat sich absolut gelohnt. Auch der Kontakt zu den vielen Kollegen aus anderen Abteilungen ist ein anderer, sie sind auf mich zugekommen, alle wollten wissen, wie es war. 

Ich bin insgesamt voller Dankbarkeit für das Vertrauen, das mir mein Unternehmen entgegen gebracht hat und für die tolle Möglichkeit, die es mir mit dem Auslandspraktikum geboten hat.

Vorbereitung auf Messe und Umzug in dem Büroräumen © Kathleen Pohlmeyer | altona Diagnostics GmbH

Was empfiehlst du anderen Azubis?

Augen zu und durch. Das ist einfacher als sich vorher auszumalen, was passieren kann. Einfach mal machen!

Kathleen