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Abenteuer Ausbildung – 2 Monate als Zerspannungsmechaniker in Brasilien

Für 2 Monate in Brasilien leben und arbeiten – und das während der Ausbildung? Für Toni und Justin, beide Auszubildende zum Zerspannungsmechaniker bei der Paatz Viernau GmbH, ging dieser Traum am Anfang ihres dritten Lehrjahres in Erfüllung. In diesem Erfahrungsbericht nehmen sie uns auf ihre Reise mit, erzählen, wie es dazu kam, was sie erlebt haben und warum sie es sofort wieder machen würden.

2 junge Männer stehen vor einem Flughafengebäude und strecken jeweils einen Daumen nach oben. 

Warum ins Auslandspraktikum?

Die Idee zum Auslandspraktikum kam von unserer Ausbildungsleitung Steffi Henkel. Sie hatte uns Azubis gefragt, wer Lust hätte, für ein paar Monate in Brasilien zu arbeiten und hat sich auch komplett um die Förderung durch AusbildungWeltweit gekümmert. Da waren wir sofort dabei. So eine Gelegenheit wollten wir uns nicht entgehen lassen. 
Die Organisation hat zum Großteil Steffi Henkel übernommen. Wir mussten uns nur um unseren Reisepass kümmern. In einem Workshop hat ein Südamerika-Experte mit uns über seine Erfahrungen in Brasilien gesprochen hat und den konnten wir viel fragen. Wir hatten vorher schon Sorge, wie das mit der Sicherheit wird. Da hört man ja doch immer viel. Im Endeffekt war das alles gar nicht schlimm. Klar, man muss schon aufmerksam sein, aber wir hatten vor Ort nie Probleme. Privat waren wir meistens mit Uber unterwegs. Beim Bus waren wir unsicher, ob es mir der Verständigung klappt. Mit Uber war das problemlos. 

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Es war toll, dann auch mal vor Ort zu sehen, wie bei den Maschinen dort alles zusammenkommt und ineinandergreift, so dass die Maschinen dann so präzise laufen.

Der erste eigene Haushalt

„Die größte Sorge von meiner Mutter war eigentlich, dass ich verhungere, weil ich nicht weiß, wie ich selber Essen mache und Klamotten waschen. Aber im Endeffekt hat alles gut funktioniert. Wir haben einfach ausprobiert und uns das alles beigebracht. Ich habe immer schon stolz erzählt, dass ich hier das selber gekocht habe und das eigentlich gut klappt. Da war sie auch sehr glücklich drüber.“ erzählt Toni.

Die ersten Wochen sind auch wie im Flug vergangen. Am Ende hatten wir etwas Heimweh und dann war es auch schön, wieder nach Hause zu kommen.

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Finanzierung

Mit der Förderung von AusbildungWeltweit und der Unterstützung der Paatz Viernau GmbH mussten wir uns selbst nur noch um unsere Freizeitausgaben kümmern. Die Förderung hat uns viel ermöglicht, was sonst nicht machbar gewesen wäre.

Es war eine unglaublich tolle Erfahrung. So eine Gelegenheit bekommt man nicht oft im Leben geboten. Wir würden es sofort wieder machen und können es jedem Azubi nur empfehlen.

Unternehmenssicht - Interview mit der Ausbildungsleitung Steffi Henkel

Als Personalleiterin und Ausbilderin ist Steffi Henkel im Maschinenbauunternehmen Paatz Viernau GmbH für das Recruiting und die Begleitung von Auszubildenden im Unternehmen zuständig. Im Interview berichtet sie, wie aus einer Idee durch die Förderung von AusbildungWeltweit eine erfolgreiche Entsendung von Auszubildenden nach Brasilien wurde und welchen positiven Einfluss die geschaffene Möglichkeit für Auslandsaufenthalte während der Ausbildung auf die Gewinnung neuer Auszubildender hat.