Gut zu wissen: AusbildungWeltweit in Zeiten von Corona

Die aktuelle Corona-Pandemie wirkt sich auch auf das Förderprogramm AusbildungWeltweit aus. Im Folgenden haben wir die wesentlichen Besonderheiten für Sie zusammengefasst.

Stand: 24.06.2021

Im Juni und Juli 2021 hebt das Auswärtige Amt die Reisewarnungen für eine Vielzahl von Ländern auf. Dies bedeutet, dass im Förderprogramm AusbildungWeltweit mehr Aufenthalte bewilligt werden können. Es ist auch eine Voraussetzung dafür, dass bereits bewilligte Aufenthalte doch noch umgesetzt werden können – zumindest was die Bedingungen vonseiten des Förderprogramms betrifft. Bestimmungen der Zielländer müssen unabhängig von den Förderbescheiden von den Zuwendungsempfängern im Blick behalten werden.


Bewilligungen ab Antragsrunde Juni 2021

Ab der Antragsrunde mit Frist im Juni 2021 werden Aufenthalte in Zielländern abgelehnt, für die zum Zeitpunkt der Antragsbewilligung eine COVID-19-bedingte Reisewarnung oder anderweitige Reisewarnung vorliegt. Beinhaltet ein Antrag mehrere Zielländer, kann eine Zusage für die Aufenthalte erteilt werden, die nicht von einer Reisewarnung betroffen und insgesamt förderfähig sind.
Drei Antragsfristen im Jahr machen zudem eine erneute Antragstellung im Abstand von vier Monaten möglich. Beachten Sie hierzu die jeweils gültigen Durchführungszeiträume. Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik Antrag stellen

DURCHFÜHRUNGSZEITRÄUME AB ANTRAGSRUNDE JUNI 2020

Für die Antragsrunden ab Juni 2020 gelten die regulär festgelegten Durchführungszeiträume. Eine Verlängerung der Zeiträume ist nicht möglich. Nicht durchführbare Aufenthalte können in den jeweils folgenden Antragsrunden neu beantragt werden.

Bewilligte Vorhaben aus den Antragsrunden 2019 und Februar 2020

Bewilligte Aufenthalte aus den Antragsrunden mit Frist zum Februar 2019, September 2019 und Februar 2020, die aufgrund der Corona-Situation in 2020 nicht wie geplant stattfinden konnten, können noch bis zum 30.09.2021 umgesetzt werden. Der Durchführungszeitraum wurde auf Änderungsantrag hin verlängert (2019er) oder direkt im Zuwendungsbescheid entsprechend länger ausgewiesen (Febr. 2020).


Wer entscheidet, ob ein Aufenthalt nach Erhalt des Zuwendungsbescheides ohne Bedenken stattfinden kann? 

Die Aufhebung der COVID-19 bedingten Reisewarnung des Auswärtigen Amtes ist Voraussetzung dafür, dass eine formale Förderzusage gegeben werden kann. Mit dem Ausstellen des Zuwendungsbescheids trifft die NA beim BIBB allerdings keine Entscheidung darüber, ob die Durchführung eines dann bewilligten Aufenthaltes sicher und uneingeschränkt erfolgen kann. Als Zuwendungsempfänger beobachten Sie die Einreisebestimmungen einzelner Zielländer, die allgemeinen Reisemöglichkeiten sowie mögliche Beschränkungen des öffentlichen Lebens vor Ort und entscheiden Zug um Zug – ggf. gemeinsam mit Teilnehmenden und Ausbildungspartnern – ob und zu welchem Zeitpunkt die Aufenthalte tatsächlich stattfinden sollen. Bitte behalten Sie dabei im Blick, welche Änderungen des Vorhabens ggf. mit der NA beim BIBB vorab abzustimmen sind.


Unser Tipp: Achten Sie bei Buchungen auf Flexibilität und günstige Stornierungsmöglichkeiten!

Wir sind sehr daran interessiert, dass Sie auch in diesen schwierigen Zeiten Auslandsaufenthalte planen und hoffentlich problemlos durchführen können. Entscheidend ist eine vorausschauende und verantwortungsbewusste Planung sowie die stetige Beobachtung der Lage. Entwicklungen wie ein (erneut) zunehmendes Infektionsgeschehen oder plötzliche Quarantäneanordnungen in Deutschland oder im Zielland sind bis auf weiteres möglich und müssen im eigenen organisatorischen und finanziellen Projektmanagement berücksichtigt werden. Aufenthalte in Zielländern mit einer Reisewarnung dürfen weiterhin nicht angetreten werden bzw. müssen schnellstmöglich beendet werden. Bei allen Buchungen ist daher auf Flexibilität und günstige Stornierungsmöglichkeiten zu achten. Ausgaben für Stornierungen, Umbuchungen oder ähnliches werden nicht automatisch vom Programm übernommen. Wenn es bei der Durchführung ihrer Projekte jedoch zu unvorhergesehenen und nicht abwendbaren Änderungen aufgrund der Corona-Situation kommt (z.B. neu eintretende Reisewarnung für das Ziel), können nach Prüfung im Einzelfall Kosten anerkannt werden.
Dafür machen Sie Ihre vorausschauende und verantwortungsbewusste Planung am besten auch längerfristig nachvollziehbar. Zum Beispiel durch Notizen oder Screenshots, die zeigen, dass finanzielle Festlegungen oder Ausreisen zu Zeitpunkten erfolgten, die eine Durchführung zuließen (keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, Einreise aus Deutschland möglich). 
 

Bei Rückfragen zur aktuellen Situation ist das Team von AusbildungWeltweit gerne jederzeit ansprechbar. Wir freuen uns, wenn weltweite Aufenthalte mit AusbildungWeltweit wieder möglich sind!