Gut zu wissen: AusbildungWeltweit in Zeiten von Corona

Die aktuelle Corona-Pandemie wirkt sich auch auf das Förderprogramm AusbildungWeltweit aus. Im Folgenden haben wir die wesentlichen Besonderheiten für Sie zusammengefasst.

Stand: 08.09.2021

Im Juni und Juli 2021 hat das Auswärtige Amt COVID-19-bezogene Reisewarnungen für eine Vielzahl von Ländern aufgehoben. Dies bedeutet, dass im Förderprogramm AusbildungWeltweit mehr Aufenthalte bewilligt werden können. Es ist auch eine Voraussetzung dafür, dass bereits bewilligte Aufenthalte doch noch umgesetzt werden können – zumindest was die Bedingungen vonseiten des Förderprogramms betrifft. Unabhängig von den Förderzusagen müssen bei der Planung der Aufenthalte auch die Bestimmungen der Zielländer im Blick behalten werden.


Wann erhält man eine offizielle Förderzusage?

Antragsrunde Juni 2021

Es werden ausschließlich Aufenthalte in Länder bewilligt, für die zum Zeitpunkt der Antragsprüfung keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliegt. Beinhaltet ein Antrag mehrere Zielländer, kann eine Zusage für die Aufenthalte erteilt werden, die nicht von einer Reisewarnung betroffen und insgesamt förderfähig sind.

Drei Antragsfristen im Jahr machen zudem eine erneute Antragstellung im Abstand von vier Monaten möglich. Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik Antrag stellen.

Die offiziellen Zuwendungsbescheide werden gesammelt etwa drei Monate nach der Antragsfrist an alle Einrichtungen versendet, die einen erfolgreichen Antrag gestellt haben. Die einzelnen Förderunterlagen werden in der Rubrik Durchführung näher erklärt.

Sollte es in den folgenden Antragsrunden Anpassungen zum Umgang mit COVID-19-bezogenen Reisewarnungen geben, werden sie auf dieser Webseite bekannt gegeben.  

Bis Antragsrunde Februar 2021

Zuwendungsbescheide für Vorhaben der Antragsrunden Februar 2021 und Oktober 2020 werden ausgestellt, sobald die COVID-19-bedingte Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für die jeweiligen Zielländer aufgehoben ist. Erst mit Erhalt des Bescheids können die Aufenthalte angetreten werden (es sei denn, die Reisewarnung wird erneut ausgesprochen). 


Wer entscheidet, ob ein Aufenthalt ohne Bedenken stattfinden kann? 

Die Aufhebung der COVID-19 bedingten Reisewarnung des Auswärtigen Amtes ist Voraussetzung dafür, dass eine formale Förderzusage gegeben werden kann. Mit dem Ausstellen des Zuwendungsbescheids trifft die NA beim BIBB allerdings keine Entscheidung darüber, ob die Durchführung eines dann bewilligten Aufenthaltes sicher und uneingeschränkt erfolgen kann.

Als Einrichtung, die die Aufenthalte plant und durchführt, beobachten Sie die Einreisebestimmungen einzelner Zielländer, die allgemeinen Reisemöglichkeiten sowie mögliche Beschränkungen des öffentlichen Lebens vor Ort.

Entscheiden Sie Zug um Zug gemeinsam mit Teilnehmenden und Ausbildungspartnern, ob und zu welchem Zeitpunkt die Aufenthalte tatsächlich stattfinden sollen. Bitte behalten Sie dabei im Blick, welche Änderungen des Vorhabens ggf. mit der NA beim BIBB vorab abzustimmen sind (bspw. Änderung des aufnehmenden Partners, der Dauer, Absagen von Aufenthalten).

Unser Tipp: Achten Sie bei Buchungen auf Flexibilität und günstige Stornierungsmöglichkeiten.

Wir sind sehr daran interessiert, dass Sie auch in diesen schwierigen Zeiten Auslandsaufenthalte planen und hoffentlich problemlos durchführen können. Entscheidend ist eine vorausschauende und verantwortungsbewusste Planung sowie die stetige Beobachtung der Lage. Entwicklungen wie ein (erneut) zunehmendes Infektionsgeschehen oder plötzliche Quarantäneanordnungen in Deutschland oder im Zielland sind bis auf weiteres möglich und müssen im eigenen organisatorischen und finanziellen Projektmanagement berücksichtigt werden.

Aufenthalte in Zielländern mit einer Reisewarnung dürfen weiterhin nicht angetreten werden bzw. müssen schnellstmöglich beendet werden.

Bei allen Buchungen ist daher auf Flexibilität und günstige Stornierungsmöglichkeiten zu achten (Tipp: erkundigen Sie sich nach möglichen Zusatzpaketen für "Corona-Schutz"). Ausgaben für Stornierungen, Umbuchungen oder Ähnliches werden nicht automatisch vom Programm übernommen. Wenn es bei der konkreten Vorbereitung oder Durchführung Ihrer Aufenthalte jedoch zu unvorhergesehenen und nicht abwendbaren Änderungen aufgrund der Corona-Situation kommt (z.B. neu eintretende Reisewarnung für das Ziel), können nach Prüfung im Einzelfall Kosten anerkannt werden.

Dafür machen Sie Ihre vorausschauende und verantwortungsbewusste Planung am besten auch längerfristig nachvollziehbar.

Zum Beispiel durch Notizen oder Screenshots, die zeigen, dass finanzielle Festlegungen oder Ausreisen zu Zeitpunkten erfolgten, die eine Durchführung zuließen (keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, Einreise aus Deutschland möglich).

Bei Rückfragen zur aktuellen Situation ist das Team von AusbildungWeltweit natürlich gerne ansprechbar. Wir freuen uns, wenn weltweite Aufenthalte mit AusbildungWeltweit wieder möglich sind!